Am 4. September 2026 waren die Mitarbeitenden des IfG in Goslar auf die Spuren des Wassers unterwegs und erkundeten dabei das Besucherbergwerk Rammelsberg.
Die Sonderführung durch das über 1.000 Jahre alte Bergwerk in der ehemals bedeutendsten Buntmetalllagerstätte Europas folgte dem Weg des Wassers vom Herzberger Teich durch den vom Oberbergmeister Johann Christoph Röder geplanten Röderstolln bis in das Bergwerk.
Das Ende des 18. Jahrhunderts eingeführte Wasserkraftsystem wurde zur Förderung von Personal und Material sowie zur Wasserhaltung im Grubengebäude eingesetzt und gilt als eines der weltweit fortschrittlichsten vorindustriellen Systeme seiner Art. Bis zur Elektrifizierung des Bergwerks ab 1906 lieferte das ausgeklügelte Stolln- und Röschensystem die Energie zur Modernisierung der Erzgewinnung im Rammelsberg.
Treppab statt über das Kunstrad. |
Für die Mitarbeitenden des IfG bot sich dabei ein interessanter Einblick in den Nutzen des Wassers im Bergbau – eines Elements, das ihnen im Arbeitsalltag sonst häufig eher als Gegenspieler begegnet.
In der Seil- und Gestängestrecke am Serenissimorum. |
Kunstvolle Farbenspiele an der Beleuchtung. |
Den Abschluss der Bergwerksführung bildete ein Tscherpermahl in der Cafeteria des Besucherbergwerks, benannt nach dem traditionellen Berufsmesser der erzgebirgischen und Oberharzer Bergleute.
Ein Teil der Mitarbeitenden machte sich im Anschluss auf zu einer Wanderung auf den Rammelsberg. Entlang der Wege durch die Blockschutthalden und vorbei am Maltermeisterturm führte die Wanderung bis zum Ramseck, wo sich ein wunderbarer Ausblick auf Goslar und die nördlichen Ausläufer des Harzes bot.
Aussicht von der Blockschutthalde auf Goslar. |
Wieder vereint ließen die Mitarbeitenden den eindrucksvollen Tag bei einem gemeinsamen Abendessen im Herzen der Goslarer Altstadt ausklingen.



